Klima
Weltwetterorganisation rechnet mit einem weiteren Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur

Die Weltwetterorganisation in Genf rechnet für die kommenden Jahre mit einem weiteren Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur.

    Ein Mann stellt am Morgen einen Ventilator an sein geöffnetes Fenster.
    Die Weltwetterorganisation rechnet mit steigenden Durchschnittstemperaturen. (picture alliance / dpa / Thomas Warnack)
    2024 sei mit einer Erwärmung von 1,55 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau bislang das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen, teilte ein Sprecher mit. Dieser Rekord dürfte aber schon bald fallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der Jahre 2026 bis 2030 eine noch höhere Erwärmung aufweise, liege bei 86 Prozent. Für Ende 2026 werde ein El Niño vorhergesagt. Die Wetterforschung habe gezeigt, dass in der Regel auf dieses Wetterphänomen ein sehr heißes Jahr folge, hieß es.
    El Niño ist ein alle paar Jahre natürlich vorkommendes Klimaphänomen. Dabei erwärmt sich das Meer im Pazifik vor Südamerika. Folgen sind überdurchschnittliche Niederschläge etwa in Mittel- und Südamerika und Teilen Zentralafrikas sowie Dürren unter anderem in Australien, Südostasien und dem südlichen Afrika. Und auch in Europa sind extrem hohe Temperaturen möglich.
    Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.