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Klimaforschung
Weltwetterorganisation will Wissenslücken schließen

Beim Klimawandel sind laut der Weltwetterorganisation WMO einige Zusammenhänge weiterhin wesentlich unverstanden. Das ist nach Ansicht der WMO ein Problem für den Klimaschutz.

26.05.2023
    Das Gebäude der Weltorganisation für Meteorologie in Genf. Die WMO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen.
    Weltorganisation für Meteorologie in Genf (www.imago-images.de)
    Wie die UNO-Organisation bei ihrer Jahrestagung in Genf erklärte, ist das Wissen über den Fluss von CO2 zwischen der Atmosphäre und natürlichen Reservoirs wie Meeren, Wäldern und Permafrostböden noch lückenhaft. Nur mit weiteren Erkenntnissen sei es möglich, das Klimaabkommen von Paris umzusetzen. Die Mitgliedsstaaten der Weltwetterorganisation wollen daher eine zentrale Beobachtungsstelle für Treibhausgase einrichten, um so Informationen und Daten auszutauschen und zu bündeln.
    WMO-Generalsekretär Taalas betonte zugleich, dass die Zahlen zum globalen Treibhausgasbudget und zur schädigenden Wirkung fossiler Brennstoffe überaus verlässlich seien. Demnach liegt die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre auf dem höchsten Stand der vergangenen 800.000 Jahre.
    Diese Nachricht wurde am 26.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.