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StartseiteWirtschaft am MittagDie Mächtigen beraten in Davos22.01.2014

WeltwirtschaftsforumDie Mächtigen beraten in Davos

Top-Manager und Spitzenpolitiker aus rund 100 Ländern suchen in Davos nach Lösungen für brennende internationale Probleme. Sie blicken optimistischer in die Zukunft als noch vor einem Jahr.

Von Axel Weiß

Weltwirtschaftsforum in Davos 2011 (AP)
Das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos ist eröffnet. (AP)
Weiterführende Information

Davos - Gipfel der Entschleunigung (Deutschlandradio Kultur, Reportage, 21.01.2014)

Immer mehr Spitzenmanager glauben an einen baldigen Aufschwung und das Ende der Finanzkrise. Die größte Zuversicht zeigen dabei Vorstandschefs in Westeuropa, wie die Weltumfrage 2014 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab.

Optimismus gestiegen

"In diesem Jahr ist das Glas halb voll, im letzten Jahr - würde ich sagen - war es vielleicht noch halb leer. Aber der Optimismus ist schon gestiegen", sagte Norbert Winkeljohann, Vorstandssprecher von PwC. Nur noch jeder 15. Geschäftsführer rechnet der Umfrage zufolge im nächsten Jahr mit Verschlechterungen. Letztes Jahr war noch jeder Dritte skeptisch.

Die Studie wurde anlässlich der heute beginnenden 44. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos vorgelegt. Zu dem Treffen haben sich rund 2.500 Top-Manager, Spitzenpolitiker und Wissenschaftler angesagt - unter ihnen mehr als 40 Staats- und Regierungschefs. Auf der Agenda der Jahrestagung stehen unter anderem die hohe Arbeitslosigkeit sowie die weiter wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in weiten Teilen der Erde.

Spannung vor Auftritt Rohanis

Mit starkem internationalen Interesse wird der Auftritt des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani erwartet, der morgen eine Rede über den "Platz des Irans in der Welt" halten will.

Papst Franziskus rief die Teilnehmer in einer Botschaft auf, sich stärker für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands auf der Welt einzusetzen. Führende Manager und Politiker hätten eine "klare Verantwortung gegenüber anderen, vor allem denjenigen, die am zerbrechlichsten, schwächsten und verwundbarsten sind", so der Papst.

 

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