
In dem nordost-afrikanischen Land herrscht ein Machtkampf zwischen der regulären Armee und den paramilitärischen "Rapid Support Forces", kurz RSF. Beide Konfliktparteien bekommen Unterstützung von verschiedenen umliegenden Staaten.
Im Sudan sind Schätzungen zufolge seit Kriegsbeginn zehntausende Menschen getötet worden, mehr als zwölf Millionen wurden vertrieben. Nach UNO-Angaben leiden mehr als 21 Millionen Menschen unter akutem Hunger.
Die Bundesregierung lädt am Mittwoch zum Jahrestag des Kriegsbeginns zu einer internationalen Sudan-Konferenz ein. Im Kern geht es darum, Aufmerksamkeit und mehr Hilfe für die Bevölkerung zu mobilisieren und Wege aus der Krise zu finden.
Diese Nachricht wurde am 12.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
