
Nach Daten der Universität Maryland und des World Resources Institute wurden 2025 insgesamt 4,3 Millionen Hektar abgeholzt oder durch Brände zerstört. Das entspricht in etwa der Fläche Dänemarks. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das aber immer noch einen Rückgang um 36 Prozent.
Besonders deutlich ist die Entwicklung in Brasilien. Dort ging zuletzt so wenig tropischer Wald verloren wie noch nie. Präsident Lula will Umwelt- und Klimaschutz stärken und die Abholzung bis 2030 komplett stoppen. Das ist auch ein weltweites Ziel.
Trotz der positiven Entwicklung warnen Fachleute vor zu viel Optimismus. Im Vergleich zu vor zehn Jahren sei weiterhin sehr viel Wald vernichtet worden. Tropische Primärwälder gelten als zentral, um den Klimawandel zu bremsen und die Artenvielfalt zu erhalten.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
