Statistik
Weniger Babys an Sonn- und Feiertagen

In Deutschland werden unter der Woche deutlich mehr Babys geboren als an Sonn- und Feiertagen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden stellte für 2023 außerdem auch einen saisonalen Trend fest.

    Auf einer Neugeborenenstation liegen sechs Babys in ihren Betten nebeneinander.
    In den Sommermonaten Juli und August kommen in Deutschland besonders viele Babys zur Welt. (picture alliance / ZB / Waltraud Grubitzsch)
    Montags bis freitags wurden nach der jüngsten Statistik im Durchschnitt 2037 Kinder geboren - an Sonn- und Feiertagen waren es dagegen knapp 30 Prozent weniger, nämlich nur 1.594. Und an den Oster- und Weihnachtstagen erblickten im Schnitt deutschlandweit sogar nur 1.444 Babys das Licht der Welt. Über mögliche Gründe für diese Unterschiede machten die Statistiker aus Wiesbaden keine Angaben.
    Ein Trend, der bereits in den 1980er-Jahren begonnen hat, setzte sich den Angaben zufolge auch 2023 fort: In den Sommermonaten Juli und August gibt es mehr Geburten als in den anderen Jahreszeiten. So fiel der Tag mit den meisten Geburten (2.310) im vergangenen Jahr auf den 10. Juli. Der traditionell ebenfalls geburtenstarke September verzeichnete diesmal allerdings keine herausragenden Ergebnisse. Die wenigsten Kinder (1.357) kamen am ersten Weihnachtstag zur Welt.
    Insgesamt gab es nach Angaben der Statistiker in Deutschland 2023 rund 693.000 Geburten, das waren 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.