Klimapolitik
Weniger deutsches Geld für Klimaschutz in ärmeren Ländern

Deutschland hat im vergangenen Jahr weniger Haushaltsmittel für Klimaschutz und die Anpassung an die Erderwärmung in ärmeren Ländern gezahlt.

    Das Bild zeigt eine Kleinbäuerin in Äthiopien.
    Bundesregierung stellt weniger Mittel für die internationale Klimafinanzierung bereit. (blickwinkel / dpa)
    Nach Angaben aus den Ministerien stellte die Bundesregierung 2025 4,7 Milliarden Euro für die internationale Klimafinanzierung zur Verfügung. Im Vorjahr waren es noch 6,1 Milliarden Euro. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen äußerten sich enttäuscht. So warf der WWF der Bundesregierung vor, an der falschen Stelle zu sparen. Die Entwicklungsorganisation Oxfam warnte vor einem Vertrauensverlust ärmerer Länder.
    Die Mittel sollen Entwicklungs- und Schwellenländern etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Steigerung der Energieeffizienz helfen. Zudem werden Projekte zur Anpassung der Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels gefördert.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.