
In einem Experiment verzichteten 18 Frauen mit der Diagnose Anorexie mehrere Monate lang auf Kohlenhydrate und ernährten sich fett- und proteinreich. Ihre Depressionswerte und Anorexie-Symptome seien so weit gesunken, dass sie unter den Schwellenwert für eine Diagnose gefallen seien.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären, der Verzicht auf Kohlenhydrate führe dazu, dass der Körper weniger Glukose produziere. Die fehlerhafte Verarbeitung von Glukose im Gehirn werde mit psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter auch Essstörungen.
Bei der Untersuchung handelt es sich um ein Experiment mit wenig Teilnehmenden. Es ist offen,
ob Schlussfolgerungen über die untersuchte Gruppe hinaus möglich sind. Andere Forschende weisen etwa auf mögliche Langzeitfolgen einer längeren Keto-Diät hin.
ob Schlussfolgerungen über die untersuchte Gruppe hinaus möglich sind. Andere Forschende weisen etwa auf mögliche Langzeitfolgen einer längeren Keto-Diät hin.
Diese Nachricht wurde am 06.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
