
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, hielten sich Ende 2025 rund 3,2 Millionen Menschen in Deutschland auf, die als schutzsuchend im Ausländerzentralregister erfasst waren. Das seien 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mehr als 80 Prozent der Menschen hatten einen anerkannten Schutzstatus. Das häufigste Herkunftsland war die Ukraine, gefolgt von Syrien und Afghanistan.
Als schutzsuchend gelten alle Ausländer, die sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten. Dazu gehören Asylberechtigte und Asylbewerber, die sich aktuell in einem Verfahren befinden. Ebenso zählen abgelehnte Asylbewerber dazu, die etwa aufgrund von Abschiebungshindernissen noch in Deutschland sind.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
