
Die Ausgaben wüchsen aufgrund der demografischen Entwicklung dynamisch an, sagte Schildmann im Deutschlandfunk. Um diese Ausgaben finanzieren zu können, müsse das Land wieder auf den Wachstumspfad kommen. Dafür seien Priorisierungen nötig.
Neben den Folgen des Iran-Kriegs nannte Schildmann auch Entscheidungen der Bundesregierung als Gründe für die Mindereinnahmen. Dazu gehöre etwa die seit diesem Jahr geltende Umsatzsteuersenkung in der Gastronomie.
Schildmann gehört zum Arbeitskreis Steuerschätzung, dessen neue Berechnungen gestern veröffentlicht wurden. Demnach müssen Bund, Länder und Kommunen bis 2030 im Vergleich zur letzten Schätzung mit rund 87 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen rechnen.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
