Auffallend: die vielen Werbespots in eigener Sache, während bezahlte Werbung immer seltener wird. Die werbetreibende Industrie ist äußerst zurückhaltend und die Preise für die Werbeminute sinken. Mit 15 Prozent weniger Erlösen rechnet die Branche in den kommenden sechs Monaten. Das Boomjahr 2007 scheint endgültig in weite Ferne gerückt.
Waren die Sender nicht gut gerüstet für die Krise? Kann man sich auf so etwas überhaupt vorbereiten? Und zeigt die Krise nicht wieder einmal, was die kommerziellen Sender seit Langem beklagen: nämlich eine Wettbewerbsverzerrung zugunsten der gebührenfinanzierten Sender? Aber auch ARD und ZDF sehen gute Gründe, von einer Krise zu sprechen. Sollte die Arbeitslosigkeit steigen, rechne man mit immer weniger Gebührenzahlern, klagen die öffentlich-rechtlichen Sender. Und auch ARD und ZDF sind von der Werbezurückhaltung der Industrie betroffen.
Wird das Internet weiter profitieren und dem Fernsehen den Rang ablaufen? Nimmt das Leitmedium Fernsehen in der Wirtschaftskrise massiven Schaden? Oder hält es die Branche gar wie ProSiebenSat.1-Vorstand Bartl, der sich "kontrolliert optimistisch" gibt.
Das Medienquartett diskutiert live über das Thema "Werbeunterbrechung: Die Wirtschaftskrise erreicht die Fernsehsender":
- Manfred Bissinger, Publizist, Hoffmann und Campe, Hamburg
- Tissy Bruns, Leitende Redakteurin, Der Tagesspiegel, Berlin
- Hans Janke, ehem. ZDF-Fernsehspielchef, Mainz
- Dr. Tobias Schmid, RTL, VPRT-Vizepräsident
Waren die Sender nicht gut gerüstet für die Krise? Kann man sich auf so etwas überhaupt vorbereiten? Und zeigt die Krise nicht wieder einmal, was die kommerziellen Sender seit Langem beklagen: nämlich eine Wettbewerbsverzerrung zugunsten der gebührenfinanzierten Sender? Aber auch ARD und ZDF sehen gute Gründe, von einer Krise zu sprechen. Sollte die Arbeitslosigkeit steigen, rechne man mit immer weniger Gebührenzahlern, klagen die öffentlich-rechtlichen Sender. Und auch ARD und ZDF sind von der Werbezurückhaltung der Industrie betroffen.
Wird das Internet weiter profitieren und dem Fernsehen den Rang ablaufen? Nimmt das Leitmedium Fernsehen in der Wirtschaftskrise massiven Schaden? Oder hält es die Branche gar wie ProSiebenSat.1-Vorstand Bartl, der sich "kontrolliert optimistisch" gibt.
Das Medienquartett diskutiert live über das Thema "Werbeunterbrechung: Die Wirtschaftskrise erreicht die Fernsehsender":
- Manfred Bissinger, Publizist, Hoffmann und Campe, Hamburg
- Tissy Bruns, Leitende Redakteurin, Der Tagesspiegel, Berlin
- Hans Janke, ehem. ZDF-Fernsehspielchef, Mainz
- Dr. Tobias Schmid, RTL, VPRT-Vizepräsident