Gedenken
Wettbewerb für Mahnmal für Opfer der SED-Diktatur startet

Das in Berlin geplante "Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland" soll bald auf den Weg gebracht werden.

    Abgebildet ist ein Schild der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Sitz in der Kronenstrasse in Berlin.
    Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Archivbild) (picture alliance / ZB / Sascha Steinach)
    Heute startete der internationale Wettbewerb für die Gestaltung, wie die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mitteilte. Demnach haben Künstler, Architekten und Landschaftsarchitekten fünf Wochen Zeit, ihre Ideen einzureichen. Die Bewerbungsfrist endet am 22. April. Das Mahnmal wird im Spreebogenpark zwischen Kanzleramt und Bundestag entstehen. Es soll an die Menschen erinnern, die unter der kommunistischen Gewaltherrschaft in Deutschland verfolgt, entrechtet, inhaftiert oder ermordet wurden. Für Wettbewerb und Realisierung stellt der Bund fünf Millionen Euro bereit.
    Im November soll über den Siegerentwurf entschieden werden. Der Bau ist im Laufe der nächsten beiden Jahre geplant.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.