
Die BBC und das französische Recherchemedium Disclose werteten tausende Interpol-Dokumente aus, die ihnen von einem Whistleblower zugespielt wurden. Sie zeigen nach BBC-Angaben, in welchem Ausmaß Russland politische Gegner sowie missliebige Geschäftsleute und Journalisten mit der Behauptung auf die Liste setzen lässt, dass diese sich strafbar gemacht hätten. Die Daten zeigten aber auch, dass mehr Listen-Anträge aus Russland von Interpol zurückgewiesen würden als aus jedem anderen Land. Nach Angaben der Polizeibehörde werden die Anträge aus Moskau seit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine besonders gründlich geprüft.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
