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Afrika
WHO beklagt fehlende Aufmerksamkeit der Welt für Krise im Sudan

Die Weltgesundheitsorganisation beklagt die fehlende Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft für die Krise im Sudan.

    Viele Flüchtlinge aus dem Sudan sitzen im Tschad auf der Erde in einer langen Reihe.
    Menschen aus dem Sudan sind in den Tschad geflohen. (imago / Le Pictorium / Adrien Vautier)
    WHO-Generaldirektor Tedros erklärte während eines Besuchs, im Sudan gebe es mit mehr als zehn Millionen Vertriebenen die weltweit größte Zahl an Flüchtlingen innerhalb eines Landes. Dazu kämen Hungersnöte, Überschwemmungen, Krankheiten sowie sexuelle Gewalt und der Beinahe-Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Die Welt schenke dem Konflikt, der das Land zerreiße, kaum Beachtung, sagte Tedros in Port Sudan.
    In dem rohstoffreichen Land am Horn von Afrika mit mehr als 46 Millionen Einwohnern liefern sich Regierungstruppen und Milizen seit April 2023 einen blutigen Machtkampf. Ende August scheiterten Bemühungen der USA, Verhandlungen über eine Waffenruhe zu erreichen.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.