
WHO-Generaldirektor Tedros erklärte während eines Besuchs, im Sudan gebe es mit mehr als zehn Millionen Vertriebenen die weltweit größte Zahl an Flüchtlingen innerhalb eines Landes. Dazu kämen Hungersnöte, Überschwemmungen, Krankheiten sowie sexuelle Gewalt und der Beinahe-Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Die Welt schenke dem Konflikt, der das Land zerreiße, kaum Beachtung, sagte Tedros in Port Sudan.
In dem rohstoffreichen Land am Horn von Afrika mit mehr als 46 Millionen Einwohnern liefern sich Regierungstruppen und Milizen seit April 2023 einen blutigen Machtkampf. Ende August scheiterten Bemühungen der USA, Verhandlungen über eine Waffenruhe zu erreichen.
Diese Nachricht wurde am 08.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
