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Kambodscha
WHO besorgt über Vogelgrippe-Fällen bei Menschen

Die Weltgesundheitsorganisation zeigt sich besorgt über mehrere Vogelgrippe-Fälle bei Menschen.

24.02.2023
    In Kambodscha sind zwei Fälle von H5N1 innerhalb einer Familie bestätigt worden. Ein elfjähriges Mädchen war gestern an den Folgen der Erkrankung gestorben, ihr Vater wurde ebenfalls positiv auf das Virus getestet. Die WHO hatte das Risiko für Menschen durch die Vogelgrippe zuletzt als gering eingeschätzt. Nun will sie ihre Risikobewertung überprüfen. Zwar sei noch nicht klar, ob es bei den Fällen in Kambodscha eine Übertragung von Mensch zu Mensch gab, dennoch seien die zunehmenden Berichte über Fälle bei Menschen und Säugetieren besorgniserregend. Im Januar musste in Ecuador ein neunjähriges Mädchen nach einer H5N1-Infektion intensivmedizinisch behandelt werden. In Peru starben in den vergangenen Wochen nicht nur Zehntausende Vögel, sondern auch hunderte Seelöwen an der Vogelgrippe. Bei einem Vogelgrippe-Ausbruch auf einer Nerzfarm in Spanien im vergangenen Oktober ist der Erreger womöglich von Säugetier auf Säugetier übertragen worden.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.