
Dies mache es sehr schwierig, den Ausbruch einzudämmen. Es brauche dringend einen Waffenstillstand, forderte Tedros. Für die derzeit grassierende Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus gibt es bislang weder einen Impfstoff noch eine effektive Behandlungsmethode. Die Infektionskette kann daher laut WHO nur unterbrochen werden, wenn sich Infizierte und ihre Kontaktpersonen für mindestens drei Wochen isolieren.
Die Hilfsorganisation Unicef meldete, dass erste Hilfslieferungen aus der Europäischen Union am Abend Bunia erreichten. Darunter seien etwa Schutzmasken, Handschuhe und Medikamente.
Im Ostkongo kämpft die Armee seit Jahren gegen die Miliz M23, die von Ruanda unterstützt wird. Im vergangenen Jahr eroberte M23 Gebiete in den Regionen Nord- und Süd-Kivu und versucht, eine eigene Regierung aufzubauen. In dem Konflikt geht es vor allem um den Zugang zu Rohstoffen.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
