Ebola-Ausbruch
WHO-Chef Tedros fordert bessere Zusammenarbeit

Im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist aus Sicht von WHO-Chef Tedros eine bessere Koordination zwischen allen betroffenen Akteuren nötig.

    WHO-Chef Tedros ist ins Ebloa-Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo gereist. Bei seiner Ankunft ist er von vielen Menschen umringt.
    WHO-Chef Tedros ist ins Ebloa-Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo gereist. (AFP / GLODY MURHABAZI)
    Es sei außerdem wichtig, auf die Bevölkerung zu hören und sie zu unterstützen, schrieb Tedros auf der Plattform X nach einem Besuch in der am stärksten betroffenen Provinz Ituri. Allerdings gibt es Beobachtern zufolge auch Skepsis unter den Bewohnern gegen Präventionsmaßnahmen wie etwa die Isolation von Erkrankten, weil diese geltenden sozialen Normen widersprechen.
    Nach Angaben der kongolesischen Regierung wurden seit Beginn des Ausbruchs Mitte des Monats mehr als 1.000 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet. Rund 250 Erkrankte sind gestorben. Aus dem benachbarten Uganda sind nach Angaben der WHO neun bestätigte Fälle gemeldet worden. Eine der Infektionen endete bislang tödlich.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.