
WHO-Generaldirektor Tedros erklärte in Genf, die Krankheit habe einen Vorsprung, und man hinke immer noch hinterher. Er nannte eine Reihe von Herausforderungen. Unter anderem sei es nach wie vor schwierig, die Kontakte von Infizierten zu isolieren und zu überwachen. Zudem müsse noch mehr getan werden, um das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen, damit Kranke sich meldeten und bestmöglich versorgt werden könnten, betonte Tedros.
Im Kongo gibt es nach Behördenangaben mittlerweile 363 bestätigte Fällen im Osten des Landes, darunter 62 Todesfälle. Die WHO geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Im Nachbarland Uganda wurden nach Angaben der dortigen Behörden bislang 15 Fälle bestätigt.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
