Gesundheit
WHO: Ebola-Ausbruch im Kongo vermutlich vor einigen Monaten begonnen

Die Weltgesundheitsorganisation stuft das Risiko einer globalen Ausbreitung des Ebola-Virus weiterhin als gering ein.

    Eine Person in medizinischer Kleidung und Mund- und Nasenschutz steht zwischen Soldaten, die ebenfalls einen Mund- und Nasenschutz tragen.
    Die Weltgesundheitsorganisation äußerte im Mai 2026 Besorgnis über das Ausmaß und die Geschwindigkeit eines Ebola-Ausbruchs, der in der Demokratischen Republik Kongo bis dahin schätzungsweise 131 Menschen das Leben gekostet hat. (AFP / Jospin Mwisha)
    In der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda bleibe die Lage aber ernst, teilte die WHO in Genf mit. Angesichts des Ausmaßes der Ausbreitung gehe man davon aus, dass der Ausbruch bereits vor einigen Monaten begonnen habe. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Wichtig sei nun vor allem, die Infektionsketten zu unterbrechen und alle Verdachts- und bestätigten Infektionsfälle zu isolieren. Bislang sind den Angaben zufolge mehr als 130 Menschen an dem Virus gestorben.
    Ein US-Amerikaner, der sich im Kongo angesteckt hatte, wurde in der Berliner Charité aufgenommen. Die US-Behörden hatten die Bundesregierung wegen der kürzeren Flugzeit nach Deutschland um Hilfe gebeten. Außenminister Rubio dankte der Bundesrepublik für die Versorgung.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.