
In der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda bleibe die Lage aber ernst, teilte die WHO in Genf mit. Angesichts des Ausmaßes der Ausbreitung gehe man davon aus, dass der Ausbruch bereits vor einigen Monaten begonnen habe. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Wichtig sei nun vor allem, die Infektionsketten zu unterbrechen und alle Verdachts- und bestätigten Infektionsfälle zu isolieren. Bislang sind den Angaben zufolge mehr als 130 Menschen an dem Virus gestorben.
Ein US-Amerikaner, der sich im Kongo angesteckt hatte, wurde in der Berliner Charité aufgenommen. Die US-Behörden hatten die Bundesregierung wegen der kürzeren Flugzeit nach Deutschland um Hilfe gebeten. Außenminister Rubio dankte der Bundesrepublik für die Versorgung.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
