
Außerdem appellierte sie an Länder mit Impfstoff-Vorräten, diese an afrikanische Länder abzugeben. Eine Sprecherin der WHO erklärte, man verhandle zum Beispiel mit der japanischen Regierung, die einen Impfstoff produzieren lasse. Auch der dänisch-deutsche Hersteller Bavarian Nordic verfüge über einen Vorrat von 500.000 Impfdosen. Laut Ärzte ohne Grenzen ist das Vakzin aber für viele afrikanische Länder unerschwinglich. Die Organisation forderte das Unternehmen deshalb auf, seine Preise zu senken.
Die WHO hat wegen der neuen Mpox-Variante 1b in mehreren Staaten Afrikas die höchste Alarmstufe ausgerufen. In der Demokratischen Republik Kongo sollen seit Jahresbeginn mehr als 500 Menschen an der Krankheit gestorben sein. Schweden meldete den ersten Infektionsfall in Europa.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
