Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Schmidt, betonte im Magazin "Spiegel", die Familienpolitik dürfe kein Steinbruch für eine kurzfristige Haushaltskonsolidierung sein, sondern müsse verlässlich und planbar bleiben. Der Parlamentarische Geschäftsführer Wiese rief das Familienministerium in der Rheinischen Post dazu auf, an anderer Stelle zu sparen. Auch der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, bekräftigte im Podcast von "Table Briefings" seine Kritik an möglichen Einsparungen beim Elterngeld. Das habe nichts mit Generationengerechtigkeit zu tun und sei - so wörtlich - einfach absurd. Der designierte FDP-Vorsitzende Kubicki hingegen sprach sich für Kürzungen aus. Er verlangte in der Rheinischen Post, fast alle staatlichen Subventionen zu streichen.
Bundesfamilienministerin Prien von der CDU hatte öffentlich erwogen, das Elterngeld zu senken oder für einen kürzeren Zeitraum auszuzahlen. Zuvor hatte Bundesfinanzminister Klingbeil, SPD, das Ministerium aufgefordert, im kommenden Jahr eine halbe Milliarde Euro zu sparen.
Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
