
SPD-Bundestagsvize Schmidt betonte im Magazin "Spiegel", die Familienpolitik dürfe kein Steinbruch für eine kurzfristige Haushaltskonsolidierung sein. Der Parlamentarische Geschäftsführer Wiese rief das Familienministerium in der Rheinischen Post dazu auf, an anderer Stelle zu sparen. Auch der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, bekräftigte gegenüber dem Medienhaus "Table" seine Kritik an möglichen Einsparungen beim Elterngeld. Das habe nichts mit Generationengerechtigkeit zu tun.
Bundesfamilienministerin Prien von der CDU hatte öffentlich erwogen, das Elterngeld zu senken oder für einen kürzeren Zeitraum auszuzahlen. Zuvor hatte Bundesfinanzminister Klingbeil, SPD, das Ministerium aufgefordert, im kommenden Jahr eine halbe Milliarde Euro zu sparen.
Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
