Reformpläne
Widerspruch aus SPD und CDU zu möglichen Kürzungen beim Elterngeld

Mehrere Politiker der schwarz-roten Koalition haben sich gegen mögliche Kürzungen beim Elterngeld ausgesprochen.

    Das Bild zeigt zwei erwachsene Menschen, die einen Kinderwagen schieben.
    Eine Familie beim Spaziergehen im Park (Symbolbild) (picture alliance / dpa / APA / Helmut Fohringer)
    SPD-Bundestagsvize Schmidt betonte im Magazin "Spiegel", die Familienpolitik dürfe kein Steinbruch für eine kurzfristige Haushaltskonsolidierung sein. Der Parlamentarische Geschäftsführer Wiese rief das Familienministerium in der Rheinischen Post dazu auf, an anderer Stelle zu sparen. Auch der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, bekräftigte gegenüber dem Medienhaus "Table" seine Kritik an möglichen Einsparungen beim Elterngeld. Das habe nichts mit Generationengerechtigkeit zu tun.
    Bundesfamilienministerin Prien von der CDU hatte öffentlich erwogen, das Elterngeld zu senken oder für einen kürzeren Zeitraum auszuzahlen. Zuvor hatte Bundesfinanzminister Klingbeil, SPD, das Ministerium aufgefordert, im kommenden Jahr eine halbe Milliarde Euro zu sparen.
    Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.