Montag, 23. Mai 2022

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Wie die Diät die Landnutzung beeinflusst
Pflanzen essen, Bäume retten

Waldgebiete von der Größe Südafrikas sind seit 1990 weltweit verschwunden, zumeist umgewandelt in Ackerland oder Weideflächen für die Fleischproduktion umgewandelt. Könnte eine vegane Ernährung helfen, die Abholzung der Wälder zu stoppen? Wissenschaftler aus Österreich haben es untersucht.

Karl-Heinz Erb im Gespräch mit Arndt Reuning | 20.04.2016

Illegale Abholzung des Regenwaldes auf Sumatra/Indonesien von November 2011.
Die weltweiten Waldbestände gehen immer weiter zurück. Das Bild zeigt die illegale Abholzung des Regenwaldes auf Sumatra, Indonesien im November 2011. (picture alliance / dpa / WWF-Indonesia )
Die Forscher sind dabei zu dem Schluss gekommen: Am einfachsten wäre es tatsächlich, wenn sich alle Menschen vegan ernähren würden. Je mehr Fleisch erzeugt und konsumiert wird, umso mehr Ackerland und Weideflächen braucht man und umso schlechter sieht es aus für die Waldgebiete.
Das Interview mit Professor Karl-Heinz Erb von der Alpen-Adria-Universität am Standort Wien geht der Frage nach: Kann man den Zusammenhang tatsächlich auf diese einfache Formel verkürzen?