Ukraine-Krieg
Wieder Drohnenangriffe auf russischen Ölhafen Ust-Luga

Die ukrainische Armee hat erneut mit Langstreckendrohnen den russischen Hafen Ust-Luga an der Ostsee nahe Sankt Petersburg angegriffen.

    Tanks von Transneft stehen im Ölterminal von Ust-Luga.
    Tanks von Transneft, einem staatlichen russischen Unternehmen, das die Erdöl-Pipelines des Landes betreibt, stehen im Ölterminal von Ust-Luga. (Stringer / dpa / Stringer)
    Dabei seien drei Menschen verletzt worden, ⁠darunter ⁠zwei Kinder, teilte ⁠der Gouverneur der Region Drosdenko mit. Er sprach von Schäden an den Hafenanlagen. Am Flughafen in Sankt Petersburg mussten wegen der Drohnengefahr zahlreiche Verbindungen gestrichen oder verschoben werden. Nach Angaben des estnischen Militärs drangen ukrainische Drohnen erneut in den Luftraum des baltischen EU- und NATO-Landes ein. Sie seien weder abgestürzt noch abgeschossen worden.
    Kreml-Sprecher Peskow sagte, man werde reagieren, sollten andere Länder der Ukraine gestatten, ihren Luftraum für Drohnenangriffe auf russische Ostseehäfen zu nutzen. In Ust-Luga werden Öl und Flüssigerdgas verschifft. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuletzt auch den Hafen Primorsk und eine Großraffinerie attackiert, um Energieausfuhren des Aggressors Russland zu stören.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.