Ukraine-Krieg
Wieder Drohnenangriffe auf russischen Ölhafen Ust-Luga

Die ukrainische Armee hat erneut mit Langstreckendrohnen den russischen Hafen Ust-Luga an der Ostsee nahe Sankt Petersburg angegriffen.

    Tanks von Transneft stehen im Ölterminal von Ust-Luga.
    Tanks von Transneft, einem staatlichen russischen Unternehmen, das die Erdöl-Pipelines des Landes betreibt, stehen im Ölterminal von Ust-Luga. (Stringer / dpa / Stringer)
    Dabei seien drei Menschen verletzt worden, teilte ⁠der örtliche Gouverneur mit. Er sprach zudem von Schäden an den Hafenanlagen. Am Flughafen in Sankt Petersburg mussten wegen der Drohnengefahr zahlreiche Verbindungen gestrichen oder verschoben werden.
    In einem Chemiewerk in der russischen Teilrepublik Tatarstan wurden bei einer Explosion nach Angaben des Unternehmens zwei Menschen getötet und mehr als 70 verletzt. Als Ursache wurde technisches Versagen angegeben. Allerdings hatte es kurz zuvor Luftalarm gegeben.
    Die Ukraine greift in ihrem Abwehrkampf gegen Russland immer wieder auch Ziele jenseits der Grenze an und dabei vor allem militärische und industrielle Anlagen.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.