Havanna
Wieder Drohungen von Trump: Kuba wendet sich an internationale Gemeinschaft

Angesichts wiederholter Drohungen von US-Präsident Trump hat die kubanische Führung eine Stellungnahme der internationalen Gemeinschaft eingefordert.

    Havana: Miguel Diaz-Canel, Präsident von Kuba, spricht zu den Parteidelegierten.
    Kubas Präsident Díaz-Canel hat erneute Drohungen von US-Präsident Trump zurückgewiesen. (ACN7 Ariel Ley Royero)
    Staatschef Díaz-Canel schrieb auf X, die Androhung militärischer Gewalt habe ein "gefährliches und beispielloses Niveau" erreicht. Er sprach von einem "kriminellen Akt". Die internationale Gemeinschaft müsse klarstellen, ob sie dies zulassen werde.
    Trump hatte bei einer Rede in Florida erneut davon gesprochen, Kuba - Zitat - "zu übernehmen". Kurz zuvor hatte er eine Verschärfung der Sanktionen gegen die Regierung in Havanna angeordnet. Seit der kommunistischen Revolution auf der Insel unter Führung von Fidel Castro im Jahr 1959 unterliegt Kuba fast ununterbrochen einem US-Handelsembargo. Zuletzt fanden jedoch auch Gespräche zwischen beiden Seiten statt.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.