Artenschutz
Wieder mehr Berggorillas

Die Population der stark bedrohten Berggorillas in Zentral- und Ostafrika nimmt wieder zu. Wie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mitteilte, gibt es heute wieder mehr als 1.000 Gorillas.

    Ein Berggorilla im kongolesischen Urwald
    Seltenes Exemplar: Einer der Berggorillas, die in der Republik Kongo leben. (picture alliance / Mika Schmidt)
    In den 1980er Jahren war die Anzahl der Menschenaffen auf weniger als 620 Tiere gesunken. Intensiver Artenschutz habe dazu geführt, dass die Population wieder wachsen konnte, erklärte die Senckenberg Gesellschaft. Felix Ndagijimana, Landesdirektor für Ruanda beim Dian Fossey Gorilla Fund sprach von einer "der weltweit größten Erfolgsgeschichten im Naturschutz".
    Dagegen schrumpft die Population des Östlichen Flachlandgorillas, einer weiteren Menschenaffenart, trotz vereinzelter Artenschutzerfolge. Die Senckenberg Gesellschaft erklärte, durch Wilderei, Lebensraumverlust und bewaffnete Konflikte sei die Anzahl in den letzten 20 Jahren um etwa 60 Prozent gesunken. Heute gebe es noch weniger als 7.000 Exemplare. 
     
    Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.