
Laut einer Analyseplattform für Schifffahrtsdaten passierten gestern mindestens 36 Frachtschiffe die Meerenge. Das sei der höchste Stand seit Beginn des Iran-Krieges, aber nur knapp ein Drittel der vor dem Krieg üblichen täglichen Fahrten, hieß es.
Das Regime in Teheran gab heute bekannt, dass der Iran künftig die Straße von Hormus verwalten will. Der iranische Chefunterhändler Ghalibaf sagte, dies werde im Einklang mit dem Völkerrecht geschehen. Die Kontrolle der strategisch wichtigen Wasserstraße und mögliche Durchfahrtsgebühren sind zentrale Punkte bei den Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



