
Wie aus Zahlen des Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht, wurden umgerechnet insgesamt 2,9 Billionen US-Dollar in die Streitkräfte investiert. Damit stiegen die Militärausgaben im elften Jahr in Folge an. Der inflationsbereinigte Zuwachs von rund 3 Prozent fällt allerdings geringer aus als zuvor. Dies liegt dem Sipri-Institut zufolge an den gesunkenen Rüstungsausgaben der USA. Die europäischen NATO-Mitgliedstaaten erhöhten hingegen ihre Investitionen auf 559 Milliarden US-Dollar. Den Angaben zufolge ist der Anstieg so stark wie seit den Anfangsjahren des Militärbündnisses nicht mehr. Deutschland investierte umgerechnet 114 Milliarden US-Dollar in die Bundeswehr. Das ist rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. Höher waren nur die Ausgaben der USA, Chinas und Russlands.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
