Winter
Wildtierstiftung: Eichhörnchen und Vögel bei Eis und Schnee unterstützen

Die Deutsche Wildtier Stiftung ruft dazu auf, Wildtiere etwa im Garten oder auf dem Balkon bei Eis und Schnee zu unterstützen. Das Winterwetter sei für einige Tiere eine ernste Gefahr, weil gefrorene Böden und Gewässer die Nahrungssuche erschwerten.

    Ein dunkelbraunes Eichhörnchen mit Pinselohren sitzt im Schnee. Es frisst eine Walnuss.
    Eichhörnchen können bei Schnee und Eis etwas Hilfe gut gebrauchen. (imago images / imagebroker / imageBROKER / David & Micha Sheldon via www.imago-images.de)
    Die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen nehmen den Tieren den Angaben zufolge Energiereserven. Eichhörnchen etwa kämen derzeit oft nicht mehr an ihre im Herbst angelegten Nuss-Vorräte. Viele ihrer Nahrungsdepots lägen unter einer harten Schneedecke oder im gefrorenen Erdreich. Auch Singvögel fänden in gefrorenen Böden kaum noch Insekten oder Samen.
    Die Stiftung rät: Wer einen Garten oder Balkon habe, könne Vögeln und Eichhörnchen mit geeignetem Futter und eisfreien Wasserstellen helfen. Geeignet für Eichhörnchen sind vor allem Wal- und Haselnüsse in der Schale. Mandeln hingegen können aufgrund der enthaltenen Blausäure gefährlich für die Tiere werden.
    Wichtig sei aber vor allem, Wildtiere nicht unnötig zu stören, hieß es von der Stiftung. Spaziergänger sollten in Parks und Wäldern auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen und Rückzugsräume der Tiere respektieren. Wintersportler sollten nur ausgewiesene Routen nutzen und Wildruhezonen meiden.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.