Wenn Sie die Wetterkarte oft genug angeschaut haben, sind Ihnen sicherlich Kanäle von Luftströmungen aufgefallen. Diese Bewegungen in großen Höhen sind wie Flüsse aus Luft. Sie blasen von West nach Ost mit weit mehr als hundert Stundenkilometern. Ein Flugzeug, das in östlicher Richtung unterwegs ist, profitiert durch diesen Rückenwind. Diejenigen, die gen Westen fliegen, haben einen Nachteil.
Auch auf anderen Planeten gibt es solche Strahlströme. So beispielsweise bei dem riesigen Gasplaneten Saturn, der von einer Wolkendecke umhüllt ist. Zu Beginn der 80er Jahre maß eine der Voyager-Raumsonden Winde am oberen Rand der Wolkendecke, die Geschwindigkeiten von mehr als 1500 Kilometern pro Stunde erreichten.
Neuere Beobachtungen zeigen, dass einige Winde auf dem Saturn abgeflaut sind. Nach Bildern des Hubble-Weltraumteleskops haben sich diese Winde auf Geschwindigkeiten von gut 900 Stundenkilometern reduziert. Strahlströme, die von dem Äquator weg blasen, sind jedoch unverändert geblieben.
Astronomen, die diese Veränderung in den Winden erfasst haben, wissen noch nicht, warum das so ist. Vielleicht ist der Schatten der Saturnringe dafür verantwortlich. Am Äquator blockieren sie mehr Sonnenlicht als sonst wo. Unter ihrem Schatten kühlt sich die Atmosphäre ab und die Winde werden abgebremst.
Vielleicht kann uns die Raumsonde Cassini einige Geheimnisse verraten. Im nächsten Jahr soll sie in die Umlaufbahn des Saturn gehen. Vier Jahre Forschungsarbeit über den wunderschönen Ringplaneten liegen dann vor ihr.
Sie finden den goldenen Saturn in den frühen Morgenstunden in Mondnähe.
Auch auf anderen Planeten gibt es solche Strahlströme. So beispielsweise bei dem riesigen Gasplaneten Saturn, der von einer Wolkendecke umhüllt ist. Zu Beginn der 80er Jahre maß eine der Voyager-Raumsonden Winde am oberen Rand der Wolkendecke, die Geschwindigkeiten von mehr als 1500 Kilometern pro Stunde erreichten.
Neuere Beobachtungen zeigen, dass einige Winde auf dem Saturn abgeflaut sind. Nach Bildern des Hubble-Weltraumteleskops haben sich diese Winde auf Geschwindigkeiten von gut 900 Stundenkilometern reduziert. Strahlströme, die von dem Äquator weg blasen, sind jedoch unverändert geblieben.
Astronomen, die diese Veränderung in den Winden erfasst haben, wissen noch nicht, warum das so ist. Vielleicht ist der Schatten der Saturnringe dafür verantwortlich. Am Äquator blockieren sie mehr Sonnenlicht als sonst wo. Unter ihrem Schatten kühlt sich die Atmosphäre ab und die Winde werden abgebremst.
Vielleicht kann uns die Raumsonde Cassini einige Geheimnisse verraten. Im nächsten Jahr soll sie in die Umlaufbahn des Saturn gehen. Vier Jahre Forschungsarbeit über den wunderschönen Ringplaneten liegen dann vor ihr.
Sie finden den goldenen Saturn in den frühen Morgenstunden in Mondnähe.