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StartseiteDas WochenendjournalNicht in meinem Hinterhof11.06.2016

WindenergieNicht in meinem Hinterhof

26.000 Windräder stehen in Deutschland. Sie produzieren 13 Prozent unseres Stroms. Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, sollen es bis zu 80.000 werden. Immer mehr Bürger sind damit nicht einverstanden. Gegen erneuerbare Energien sind die wenigsten – doch sie wollen keine 200 Meter hohen Windräder am Dorfrand haben.

Von Manfred Goetzke

Wildgänse fliegen vor einem Windrad entlang (dpa/picture alliance/Patrick Pleul)
Windkraftgegner kämpfen mit Bürgerinitiativen und Vogelschützern gegen den Ausbau der Windenergie (dpa/picture alliance/Patrick Pleul)
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Mit Bürgerinitiativen und Vogelschutzgutachten versuchen die Windkraft-Skeptiker, gegen Monsterräder und Vogel-Schredder vorzugehen. Der Ausbau sorgt mittlerweile auch in den großen Naturschutzverbänden wie dem BUND für Zerwürfnisse.

Schließlich setzen sie sich sowohl für Arten- und Landschaftsschutz ein - als auch für den Klimaschutz. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich sogar eine eigene Anti-Windkraft-Partei gegründet. "Freier Horizont" will im September mit den Stimmen der Windkraft-Gegner in den Landtag kommen.

 

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