
Dort wurden sie von den sogenannten "Läufern" attackiert, indem diese mit langen Peitschen die "Dreckschweine" aus der Kuhle jagten. Die Läufer - ganz in weiß und mit vielen bunten Accessoires behangen - symbolisieren den Sommer, die schlammverkrusteten "Dreckschweine" den Winter.
Der Brauch ist Teil der Pfingsttanz-Tradition und steht seit 2018 auf der deutschen Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes. Die früheste schriftliche Erwähnung des Dreckschweinfestes findet sich in einem Kirchenbucheintrag von 1620.
Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
