
Der Vorstandsvorsitzende der Edeka-Zentrale, Mosa, sagte der dpa, zusätzliche Abgaben würden das ohnehin angespannte Konsumklima weiter verschlechtern. Kunden sollten selbst entscheiden, was sie kaufen und essen wollten. Die Zuckerwirtschaft übte ebenfalls Kritik, ähnlich der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels. Zurückhaltend äußerte sich der Chef der Rewe-Gruppe, Souque. Man müsse immer genau anschauen, was die Maßnahme bringe.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung indes lobte die Pläne. Sie könnten zur Prävention etwa von Fettleibigkeit beitragen. Aus wissenschaftlicher Sicht seien Steuern auf Süßgetränke wirksam. - Die Zuckerabgabe soll ab 2028 erhoben werden. Sie ist Teil eines Gesetzespakets zur finanziellen Stabilisierung der Krankenkassen, das das Kabinett am Mittag verabschiedet hat.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
