
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Dröge, sprach von einem "Solarkiller". Für viele Eigenheimbesitzer werde das Solardach damit unwirtschaftlich. Sie würden um die Chance gebracht, günstigen eigenen Strom herzustellen. Die SPD-Energiepolitikerin Scheer bezeichnete die Pläne als inakzeptabel. Das sei das Gegenteil dessen, was im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei.
In dem Entwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes heißt es, insbesondere kleine Solaranlagen seien aufgrund gesunkener Kosten oft bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich.
Bisher gilt: Wer Solarstrom auf seinem Dach erzeugt und in das Netz einspeist, erhält 20 Jahre lang pro Kilowattstunde einen festen Betrag.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
