Energiepreise
Wirtschaftspolitischer Sprecher der Union fordert weitere entlastende Maßnahmen

Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Union im Bundestag, Lenz, zeigt sich vorsichtig optimistisch, dass die Energiepreise bald wieder sinken.

    Dafür sei entscheidend, ob die Waffenruhe mit dem Iran trage und die Straße von Hormus dauerhaft geöffnet werde, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Dann würden die Märkte schnell reagieren, wie man gestern nach der Verkündung der Waffenruhe gesehen habe.
    Bis die niedrigeren Preise bei den Verbrauchern ankämen, müsse die Politik für entlastende Maßnahmen sorgen, die schnell wirkten, forderte Lenz. Außer einer Erhöhung der Pendlerpauschale und einer Senkung der Stromsteuer könne auch eine Aussetzung der CO2-Abgabe überlegenswert sein.
    Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf das Kanzleramt berichtet, dass die Bundesregierung angesichts der ‌⁠hohen Kraftstoffpreise eine Anhebung der Pendlerpauschale von ⁠38 ⁠Cent auf ⁠bis zu 45 Cent ⁠je Kilometer erwägt. Bundeskanzler Merz sei zudem dafür, die Stromsteuer für alle zu ​senken. Eine Entscheidung darüber könnte bereits ‌am Sonntag bei einem Treffen des Koalitionsausschusses fallen.
    Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.