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Vor Kabinettsklausur
Wirtschaftsverbände fordern Kurswechsel und Entlastungen

Wegen der angespannten konjunkturellen Lage in Deutschland haben Wirtschaftsverbände ein Entlastungspaket für Unternehmen gefordert.

    Peter Adrian, aufgenommen nach seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).
    DIHK-Präsident Peter Adrian fordert spürbare Entlastungen für die deutsche Wirtschaft. (picture alliance/dpa)
    Mit Blick auf die anstehende Kabinettsklausur in Meseberg verwies der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Adrian, darauf, dass die Bundesregierung selbst vor etwa einem Jahr ein sogenanntes Belastungsmoratorium beschlossen habe. Seitdem seien die Belastungen für die Unternehmen aber immer größer geworden. Aus Berlin und Brüssel kämen ständig mehr Pflichten, Anforderungen und Einschränkungen auf die Firmen zu. Hier brauche es einen klaren Kurswechsel mit mehr Tempo für alle Planungs- und Investitionsvorhaben, verlangte der DIHK-Präsident. Das würde beim Ausbau der erneuerbaren Energien und der Sanierung von Brücken und Schulen genauso
    helfen wie bei der Digitalisierung. Ähnlich äußerte sich der Verband der Mittelständler und der Chef des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft, Hüther.
    Am Dienstag und Mittwoch kommt die Koalition auf Schloss Meseberg in Brandenburg zusammen, um aktuelle Themen zu erörtern.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.