
Besonders betroffen wären energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl, Glas oder Papier. Für Europa bedeute das: steigende Energiekosten, wachsende Inflationsrisiken und zusätzliche Investitions-Unsicherheit. Analysten hielten einen Ölpreis von mehr als 100 Dollar pro Barrel für möglich, wenn die Straße von Hormus faktisch gesperrt bleibe, erklärte Grimm.
Zuletzt hatte ein General der iranischen Revolutionsgarden damit gedroht, jedes Schiff zu zerstören, das die Straße von Hormus passieren wolle. Man werde auch Ölpipelines angreifen und nicht zulassen, dass auch nur ein Tropfen Öl die Region verlasse, hieß es im Online-Dienst Telegram.
Die EU-Kommission will einen Energie-Krisenstab mit den Mitgliedstaaten einrichten. Er soll die Reaktionen auf schnell steigende Öl- und Gaspreise vorbereiten.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
