Folgen des Iran-Kriegs
Wirtschaftsweise Schnitzer gegen Tankrabatt: "Wettbewerbsbehörden gefragt"

Die Wirtschafts-Sachverständige Schnitzer spricht sich gegen eine Preisbremse für Kraftstoffe aus.

    Eine Esso Tankstelle in Siegen mit den aktuellen Spritpreisen.
    Die Benzinkosten sind gestiegen. (picture alliance/Rene Traut Fotografie)
    Die Preise ⁠stiegen, weil Diesel und Benzin durch den Iran-Krieg knapper würden, sagte die Vorsitzende des auch "Wirtschaftsweisen" genannten Gremiums der Nachrichtenagentur Reuters. Damit signalisierten sie, dass man seinen Verbrauch reduzieren sollte. Dieses Signal durch einen Tankrabatt wieder auszuschalten, hätte zur Folge, dass niemand sein Verhalten anpasse. Die Ökonomin fügte hinzu, vielmehr sollten die Wettbewerbsbehörden ein Auge darauf haben, ⁠dass die Mineralölkonzerne die Situation nicht ausnutzen und ⁠die Preise stärker anheben als durch die ‌steigenden Kosten gerechtfertigt.
    Gestern hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Bilger, erklärt, die schwarz-rote Koalition behalte sich Maßnahmen zur Preisdämpfung vor.
    Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.