
Diese sieht vor, dass auch in Zukunft neue Öl- und Gasheizungen eingebaut werden dürfen. Ein wachsender Anteil des Betriebs soll aber mit klimafreundlichen Kraftstoffen wie etwa Biomethan erfolgen. Dazu sagte Schnitzer, die Reform bringe neue Unsicherheiten. So sei überhaupt nicht absehbar, ob klimafreundliche Brennstoffe künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar seien. Darüber hinaus werde der europäische Emissionshandel fossiles Heizen deutlich verteuern, fügte die Wirtschaftswissenschaftlerin hinzu. Gas- und Ölheizungen könnten sich deshalb langfristig als Kostenfallen erweisen.
Die Pläne waren auch bei den Grünen und der Linken auf starke Kritik gestoßen, die dadurch die deutschen Klimaziele gefährdet sehen.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
