
Der Sozialökonom kritisierte, dass Beitragszahler für einen Großteil der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern aufkommen müssen. Dass es Beamten so gut gehe, hänge auch damit zusammen, dass man das Leben der anderen verschlechtert habe, sagte Truger, der auf Vorschlag der Gewerkschaften in den Sachverständigenrat berufen worden war.
Auch der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, findet Veränderungen für Beamte notwendig. Eine große Rentenreform, die die Pension außen vor lasse, könne er sich nicht vorstellen, sagte er im Podcast von "Table Briefings". Außerdem sprach er sich dafür aus, Pensionen langsamer steigen zu lassen. Den Gedanken des Nachhaltigkeitsfaktors auf die Pension zu übertragen, sei nicht nur finanziell dringend notwendig, sondern eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, erklärte der CDU-Politiker weiter. Durch den Faktor werden bei Rentenerhöhungen Veränderungen im zahlenmäßigen Verhältnis von Rentenbeziehern zu Beitragszahlern berücksichtigt.
Die Bundesregierung will die Sozialversicherungen reformieren. Offen ist bisher, wie stark auch die Beamten in die Kranken- und Rentenversicherung einbezogen werden sollen.
Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








