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WirtschaftswissenschaftenWie die Finanzkrise verändert hat, was in der Ökonomie gelehrt wird

Vor zehn Jahren brach die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers zusammen. Kaum ein Ökonom hatte die Finanzkrise kommen sehen. Das Image des Faches war ramponiert. Haben die Wirtschaftswissenschaften daraus Konsequenzen gezogen? Lernen Ökonomie-Studierende heute anderes?

Moderation: Benedikt Schulz | 15.09.2018

Studenten der Wirtschaftswissenschaften sitzen im Großen Hörsaal vom Auditorium maximum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Halle (Sachsen-Anhalt) bei einer Vorlesung
Welche Spuren hat die Finanzkrise an den Universitäten und Fachhochschulen hinterlassen? Lernen Ökonomie-Studierende dort heute anderes? (picture alliance / Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/ZB)
"Why did nobody see this coming", fragte die Queen nach der Finanzkrise an der London School of Economics. Die Wirtschaftswissenschaftler waren davon vor zehn Jahren überrascht worden. Viele warfen ihnen eine Mitverantwortung vor: Realitätsferne Modelle und zu viel Mathe prägten das wirtschaftswissenschaftliche Studium. Wie hat es sich seither verändert?
Campus und Karriere fragt: Brauchen zukünftige Ökonomen mehr Verhaltens- und Post-Wachstums-Ökonomie; mehr Gemeinwohl-Orientierung und Ethik? Welche Spuren hat die Finanzkrise an den Universitäten und Fachhochschulen hinterlassen? Lernen Ökonomie-Studierende dort heute anderes?
Gesprächsgäste:
  • Henrika Meyer, Netzwerk Plurale Ökonomik
  • Prof. Dr. Nils Goldschmidt, Leiter des ZÖBiS (Zentrums für Ökonomische Bildung), Uni Siegen
  • Prof. Dr. Achim Wambach, Vorsitzender des "Verein für Socialpolitik" und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung
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