Drei Millionen Arbeitslose
Wirtschaftswissenschaftler Weber fordert Trendwende in der Wirtschaftspolitik

Der Wirtschaftswissenschaftler Enzo Weber fordert angesichts von drei Millionen Arbeitslosen eine Trendwende in der Wirtschaftspolitik.

    Der Wirtschaftswissenschaftler Enzo Weber
    Die undatierte Aufnahme zeigt den Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. (picture alliance / IAB/dpa)
    Der Ökonom vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sagte im Deutschlandfunk, der Sozialstaat sei wegen der hohen Arbeitslosigkeit so teuer. Langzeitarbeitslose müssten besser qualifiziert und individuell unterstützt werden, betonte Weber. Wenn man sich den Koalitionsvertrag ansehe, seien gute Kompromisse möglich.
    Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, sagte im Deutschlandfunk, Kürzungen bei Flüchtlingen oder beim Bürgergeld seien falsch. Hier würden die verletztlichsten Gruppen gegeneinander ausgespielt.
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.