
Das Geld soll aus dem 500 Milliarden Euro schweren und schuldenfinanzierten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz kommen. Unterzeichnet wurde dafür eine entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung. Bär nannte das Ziel, bereits in diesem Jahr Investitionen zu ermöglichen und zügig spürbare Impulse in den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zu setzen.
Wie viel Geld die Bundesländer jeweils in Kindertagesbetreuung oder Hochschulen und Wissenschaft stecken, bleibt ihnen überlassen. Das kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Die Verteilungsfrage werde nach unten delegiert, und zwei Bildungsbereiche würden gegeneinander ausgespielt, sagte das GEW-Vorstandsmitglied Keller. Vier Milliarden Euro lägen zudem "weit unterhalb des Bedarfs". Das Bund-Länder-Sonderprogramm sei nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Der allgemein anerkannte Investitionsbedarf liege insgesamt im dreistelligen Milliardenbereich, hieß es auch von der Hochschulrektorenkonferenz. Gewerkschaft und HRK begrüßten die Vereinbarung aber grundsätzlich.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
