Nach Brückeneinsturz
Wissing betont Priorität von Brückensanierung

Bundesverkehrsminister Wissing hat nach dem teilweisen Einsturz der Carolabrücke in Dresden die Bedeutung der Sanierung der Brückeninfrastruktur betont.

    Blick auf die eingestürzte Carolabrücke in Dresden, Sachsen. Zu sehen ist der Beton auf einem Träger. Auf der einen Seite stehen drei Personen.
    Die Carolabrücke soll nun mit Unterbauten abgesichert werden. (IMAGO / dts Nachrichtenagentur / IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
    Der FDP-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung, für ihn habe das höchste Priorität. Das Sanierungsprogramm für Autobahnbrücken komme gut voran. Rund 30 Prozent der Gesamt-Brückenfläche der betroffenen Bauwerke werde bereits Ende des Jahres modernisiert sein. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte eine Investitionsoffensive von Bund und Ländern, um den Verfall zu stoppen und den Sanierungsstau abzubauen. Einer Studie zufolge sind rund die Hälfte der rund 60.000 Brücken in kommunaler Hand in keinem guten Zustand.
    In Dresden laufen unterdessen die Sicherungsarbeiten an der Carolabrücke. Unter anderem wurde ein Unterbau fertiggestellt, der die Brücke am Übergang aufs Festland stützen soll. Wie ein Sprecher der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur sagte, soll im Laufe des Tages auf der Seite der Altstadt ebenfalls ein solcher Unterbau errichtet werden. Die Ursache für den Einsturz war möglicherweise Korrosion.
    Diese Nachricht wurde am 12.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.