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Debatte um "E-Fuels"
Wissing (FDP) warnt Brüssel vor einem Veto

Bundesverkehrsminister Wissing droht bei dem in der Europäischen Union geplanten Ende von neuen Autos mit Verbrennungsmotor mit einem Veto in Brüssel.

    Eine Flasche mit der Aufschrift "Klimaschutz könnte man Tanken - E-Fules for Future" wird vor einer Zapfsäule an einer Tankstelle gehalten.
    Viele Autohersteller forschen an E-Fuels als mögliche Zukunft für den Verbrennungsmotor. (picture alliance / dpa / Tom Weller)
    So müsse die Nutzung von E-Fuels, also synthetischen Kraftstoffen, auch nach 2035 möglich sein, sagte der FDP-Politiker der "Bild"-Zeitung. Sonst könne Deutschland bei den anstehenden Abstimmungen nicht zustimmen. Es gebe einen klaren Arbeitsauftrag an die EU-Kommission, auch nach einem Stichdatum die Nutzung klimafreundlicher E-Fuels in Pkw zu ermöglichen. Das gelte sowohl für die Bestandsflotte als auch dann noch neu zugelassene Verbrenner. Bis heute aber kenne man keine Vorschläge, sondern nur ablehnende Äußerungen, kritisierte Wissing.
    Zuletzt hatte das Europäische Parlament neue CO2-Vorgaben gebilligt. Demnach sollen in der EU ab dem Jahr 2035 nur noch Neuwagen verkauft werden dürfen, die im Betrieb keine Treibhausgase ausstoßen. Dies würde für herkömmliche Benzin- und Diesel-Motoren das Aus bedeuten.
    Diese Nachricht wurde am 28.02.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.