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StartseiteSport am WochenendeWeitere Vorwürfe gegen Katar08.06.2014

WM 2022Weitere Vorwürfe gegen Katar

Im Zusammenhang mit der Endrunden-Vergabe 2022 nach Katar sind weitere Korruptionsvorwürfe aufgekommen. Im Blickpunkt steht wieder Ex-Funktionär Bin Hammam – auch der Name Franz Beckenbauer fällt.

Der ehemalige katarische Spitzenfunktionär Mohamed Bin Hammam und FIFA-Präsident Joseph Blatter (r.)  (dpa/Ahmad Yusni)
Der ehemalige katarische Spitzenfunktionär Mohamed Bin Hammam und FIFA-Präsident Joseph Blatter (r.) (dpa/Ahmad Yusni)

Die umstrittene WM-Vergabe an Katar bringt den Fußball-Weltverband immer mehr in Bedrängnis: Vier Tage vor dem Anpfiff der WM in São Paulo machte die britische Zeitung "Sunday Times" neue Korruptionsvorwürfe publik. Für Thomas Kistner von der Süddeutschen Zeitung ist demnach erwiesen, dass der frühere katarische Spitzenfunktionär Mohamed bin Hammam im Gegensatz zur bisherigen Darstellung keine "Alleingänge" gestartet hat. Bin Hammam soll auch um die Gunst von Franz Beckenbauer geworben haben. "Das ist aus deutscher Sicht ein ganz heißes Eisen", meinte der FIFA-Experte. Es werde nach neuen rechtlichen Erkenntnissen zudem für Katar ganz schwierig, "die immer wieder angedeuteten milliardenschweren Schadensersatzforderungen geltend zu machen."

Das vollständige Gespräch können Sie bis mindestens 8. Dezember  2014 als Audio-on-demand abrufen.

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