
Wie die Polizei nach der Auswertung von Zeugenaussagen und Dokumenten mitteilte, ist "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ein Deutscher unter den Opfern. Fünf der bei dem Unglück ums Leben gekommenen Menschen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Portugiesen.
Zuvor war in portugiesischen Medienberichten vom Tod eines deutschen Familienvaters die Rede gewesen. Seine Frau schwebe in Lebensgefahr, ihr dreijähriger Sohn habe leicht verletzt überlebt. Dafür gibt es jedoch bislang keine offizielle Bestätigung. Mehr als 20 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt.
Die historische Bahn "Elevador da Gloria" ist vor allem bei Besuchern aus dem Ausland beliebt. Sie war gestern Abend aus noch ungeklärter Ursache entgleist. Die Stadtverwaltung von Lissabon ließ den Betrieb auch der zwei anderen Standseilbahnen vorübergehend aussetzen und ordnete Inspektionen an. In ganz Portugal gilt heute ein Nationaler Trauertag.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
