
Laut Generalstaatsanwaltschaft stammen sie aus dem persönlichen Umfeld Büttners. Büttner bestätigte der dpa, es handele sich um Bekannte, mit denen er 2023 eine Firma gegründet habe. Wenn die beiden tatsächlich die Täter seien, habe das aus seiner Sicht nichts mit Antisemitismus zu tun.
Anfangs stand der Verdacht eines islamistischen Tathintergrunds im Raum. An Büttners Haustür wurde Anfang des Jahres mit roter Farbe ein Dreieck angebracht, das die palästinensische Terrororganisation Hamas nutzt. Zudem ging ein Drohbrief gegen Büttner beim Landtag in Potsdam ein. Auf seinem Privatgrundstück wurde ein Gebäude in Brand gesetzt. Verletzte gab es nicht. Für sein Grundstück wurden Schutzmaßnahmen umgesetzt. Der frühere Linken-Politiker äußerte sich nach dem Anschlag enttäuscht über die Reaktion seiner Parteiführung. Zugleich gab es parteiinterne Auseinandersetzungen über Büttners Haltung zu Israel und über den Umgang von Linken-Mitgliedern mit Antisemitismus. Im März erklärte Büttner seinen Parteiaustritt.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
