Kältewelle
Wohnungslosenhilfe fordert warme und sichere Schutzräume für Obdachlose

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe fordert Schutzräume für Obdachlose.

    Ein warm angezogener Mann sitzt in der Innenstadt und sammelt Spenden.
    Die Kälte-Hilfsangebote für obdachlose Menschen sind in vielen Kommunen unzureichend, findet die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)
    Die aktuelle Kälte stelle für diese Menschen eine akute Lebensgefahr dar, sagte Geschäftsführerin Bösing dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ohne Zugang zu warmen, sicheren Räumen seien diese Menschen den sinkenden Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Jeden Winter erfrören Menschen auf der Straße, unter Brücken, in Hauseingängen, auf Parkbänken oder in provisorischen Unterständen. Bösing bezeichnete die Hilfsangebote in vielen Kommunen als unzureichend. Außerdem hätten Obdachlose aufgrund von Vorerkrankungen, Mangelernährung oder Erschöpfung ein erhöhtes Risiko für eine Unterkühlung.
    Als wohnungslos gilt, wer über keine eigene angemietete Behausung oder entsprechendes Eigentum verfügt. Im Gegensatz dazu leben obdachlose Menschen ohne jegliche Unterkunft auf der Straße.
    Diese Nachricht wurde am 24.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.